Die Automobilindustrie treibt ihren Umstieg auf recycelte Kunststoffe voran

Die Automobilbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der von ökologischen, regulatorischen und industriellen Herausforderungen vorangetrieben wird. Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks, Kreislaufwirtschaft, Materialbeständigkeit, neue Mobilitätskonzepte oder auch die Integration intelligenter Technologien: Die Erwartungen ändern sich rasch und erfordern ein Umdenken bei der Materialauswahl.

Zu dieser Entwicklung kommt ein weiterer wichtiger regulatorischer Schritt hinzu. Die künftige europäische Verordnung über Altfahrzeuge (ELV – End-of-Life Vehicles) sieht vor, dass Neufahrzeuge ab 2032 mindestens 15 % recycelte Kunststoffe enthalten müssen; dieser Anteil wird ab 2036 auf 25 % steigen.

Für Unternehmen der Kunststoffindustrie ist es unerlässlich, diesen Anforderungen bereits heute vorzugreifen, indem sie leistungsstarke, langlebige und von den Herstellern bereits zugelassene Werkstoffe auswählen.

Recycelte Compounds, die speziell für die Anforderungen der Automobilindustrie entwickelt wurden

Um diesen Wandel zu begleiten, entwickelt unser Partner NEXPOINT mehrere Produktreihen von Compounds, die recycelte Post-Consumer-Kunststoffe (PCR) enthalten und gleichzeitig den hohen Standards der Automobilindustrie entsprechen.

Zu diesen Lösungen, die den führenden Automobilherstellern vorgestellt wurden, gehören insbesondere:

Diese aus dem mechanischen Recycling gewonnenen Compounds ermöglichen es, einen hohen Anteil an Recyclingmaterialien mit technischen Eigenschaften zu kombinieren, die den anspruchsvollsten Anwendungen in der Automobilindustrie gerecht werden.

Anwendungen sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich von Fahrzeugen

Die mechanisch recycelten Werkstoffe der Produktreihen XENOY™ und CYCOLOY™ zeichnen sich durch eine hohe Vielseitigkeit aus und ermöglichen die Herstellung zahlreicher Automobilbauteile, darunter insbesondere:

Außenbereiche

  • Seitenflügel
  • Kühlergrills
  • Heckklappenverkleidungen
  • Lackierte Außenteile

Innenausstattung

  • Starre Dashboards
  • Mittelkonsolen
  • Türfüllungen
  • Abdeckungen für die Lenksäule
  • Verzierungen und Verkleidungselemente

Spezifische Anwendungen für Lkw

  • Aerodynamische Seitenschweller
  • Armaturenbretthalterungen
  • Luftleitbleche
  • Frontblenden
  • Stoßfänger
  • Kotflügel

Diese Werkstoffe erfüllen die Anforderungen der Automobilhersteller hinsichtlich Qualität, mechanischer Festigkeit und Langlebigkeit und tragen zugleich dazu bei, recycelte Materialien in die Fahrzeuge der Zukunft zu integrieren.

Mechanisches Recycling: eine konkrete Lösung für eine nachhaltigere Kunststoffindustrie

Mechanisch recycelte Compounds stellen heute eine wirksame Antwort auf die ökologischen Herausforderungen der Branche dar. Sie werden aus recycelten Post-Consumer-Materialien (PCR) hergestellt und bieten folgende Vorteile:

  • eine Verarbeitung, die der von Neuware entspricht,
  • technische Eigenschaften, die auf die Endanwendungen abgestimmt sind,
  • eine Verringerung des Verbrauchs fossiler Ressourcen,
  • ein Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zur Reduzierung der CO₂-Emissionen

Auf diese Weise ermöglichen sie es Verarbeitungsunternehmen und Zulieferern, industrielle Leistungsfähigkeit, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und ihr Engagement für den Umweltschutz in Einklang zu bringen.

Die Anforderungen von morgen bereits heute vorwegnehmen

Angesichts der raschen Entwicklung der europäischen Vorschriften und der steigenden Erwartungen der Automobilhersteller wird die Materialauswahl zu einem echten strategischen Hebel.

Dank der von NEXPOINT angebotenen Lösungen auf Basis mechanisch recycelter Materialien stehen der Industrie bereits heute Werkstoffe zur Verfügung, die bis zu 30 % recycelte Post-Consumer-Materialien enthalten und gleichzeitig die für die anspruchsvollsten Anwendungen im Automobilbereich erwartete Leistungsfähigkeit gewährleisten.

Diese Entwicklungen vorwegzunehmen bedeutet nicht nur, die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für künftige Fahrzeuge sicherzustellen, sondern auch aktiv zum Übergang zu einer nachhaltigeren Mobilität beizutragen.



Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert